Vier Gründe, warum das Kleinwalsertal ein kulinarischer Hochgenuss ist

Vier Gründe, warum das Kleinwalsertal ein kulinarischer Hochgenuss ist
19.
Juni 2024
Hirschegg

Der Geschmack von Heimat

Wer über das bayerische Allgäu in das idyllische Hochtal im österreichischen Vorarlberg reist, erlebt nicht nur eine stille, vielfältige Bergwelt geprägt von saftigen Almweiden, Gipfeln und pittoresken Dörfern. Die heimatverbundenen Walser:innen legen vor allem auf eines Wert: eine raffinierte, nachhaltige Kulinarik, in der sich ihre Kreativität mit den Schätzen unserer Natur verbindet.

Vier Gründe für einen kulinarischen Besuch

Vom Korn bis zum Fünf-Gänge-Menü
Dass Genuss schon beim Saatgut anfängt, zeigt das Kleinwasertal wie kein anderer Ort: Landwirt und Permakultur-Gärtner Andi Haller pflanzt ausgefallene Kartoffelsorten an, die Gastgeber Bettina und Jeremias Riezler der Walserstuba lassen alte Rassen, Getreidearten und Rezepte wieder aufleben und für den Bio-Bauer Daniel Dodier ist das stolze Braun-Vieh ein Teil seiner Heimat. Die direkt vom Erzeuger stammenden Spezialitäten wie Walser Honig, Kräuterlikör oder frisches Gemüse werden nicht nur in den Hotels verarbeitet, sondern können auch den Hofläden und jeden Freitag auf dem Walser Wochenmarkt in Hirschberg verköstigt werden.

Hand in Hand: Auf eine gute Zusammenarbeit
Die Zusammenarbeit zwischen Bauern, regionalen Produzenten und der Gastronomie ist über Jahrzehnte gewachsen – und von Vertrauen geprägt. So beziehen Hotels wie das Oswalda Hus oder die Walserstuba das Gemüse, Fleisch und die Milchprodukte von kleinstrukturierten Betrieben aus der Region. Getreu dem Motto „Nose to tail“ und „Leaf to Root“ wird in der Walserstuba alles Tierische und Pflanzliche verwertet.  

Leidenschaft mit Auszeichnung: die Hauben-Restaurants
Wie gut das regionale, soziale und nachhaltige Konzept funktioniert – und mundet – zeigt sich in der „Hauben-Dichte“ des Tals: Auf 36 Berg-Gipfel kommen stolze 18 Hauben. Kompott von Frühlingsmorcheln und Allgäuer Bärlauch, Weidelamm mit Raz el Hanout, Châteaubriand vom Rind: Die Hauben-Restaurants wie das Kilian Stuba, das Sonnenstüble oder das Haller’s Genießerhotel vereinen Kreativität und Regionalität. Das Ergebnis: eine große, geschmackstiefe Gourmetküche für Weitgereiste, Heimatverbundene, Fleischliebhaberinnen oder Vegetarier.

Weit über den Tellerrand: Bio-Betriebe mit Tradition
Dass kulinarischer Genuss weit über den Tellerrand hinausgeht, zeigen die insgesamt vier Bio-Hotels des Kleinwalsertals. Neben ausgezeichneter Bio-Küche setzen Hotels wie das Chesa Valisa auf ein ganzheitliches Konzept – vom Wein bis zur Bettwäsche. So stammen selbst die Möbel der Bio-Hotels Breitachhus oder Walserstuba von regionalen Schreinern aus ökologischen Materialien.

Kleinwalsertal Tourismus

Ansprechpartner

  • Maria von Kirschbaum
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